Preiskalkulationen sind mit viel Aufwand und Arbeit verbunden. Denn auch wenn Apotheker im Kern Kaufleute sind, so sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sie in erster Linie für die medizinische Versorgung der Bevölkerung zuständig sind und daher auch verbraucherfreundliche Preise ansetzen sollten. Dabei sehen sich Apotheker immer wieder mit dem Problem konfrontiert, den eigenen Umsatz zu maximieren und gleichzeitig dem Wohle des Kunden nachzukommen. Viele Pharmazeuten entscheiden oftmals aus dem Bauch heraus oder kalkulieren Pi mal Daumen, welcher Preis für welches Arzneimittel-Sortiment gelten soll. Oder gehen bei der Preisbildung danach, welche Medikamente zu hohen Stückzahlen im Lager vorhanden sind. Dass das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, ist eindeutig. Um effektiv und aufwandsminimiert Preise zu kalkulieren werden seit einigen Jahren auch sog. Preis-Management-Softwares genutzt. Wir haben Ihnen in diesem Artikel alles Wichtige zum Thema zusammengefasst.

Preis-Management-Software: Was ist das und was kann sie?

Preiskalkulationen sind mit viel Aufwand und Arbeit verbunden. Denn auch wenn Apotheker im Kern Kaufleute sind, so sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sie in erster Linie für die medizinische Versorgung der Bevölkerung zuständig sind und daher auch verbraucherfreundliche Preise ansetzen sollten. Dabei sehen sich Apotheker immer wieder mit dem Problem konfrontiert, den eigenen Umsatz zu maximieren und gleichzeitig dem Wohle des Kunden nachzukommen. Viele Pharmazeuten entscheiden oftmals aus dem Bauch heraus oder kalkulieren Pi mal Daumen, welcher Preis für welches Arzneimittel-Sortiment gelten soll. Oder gehen bei der Preisbildung danach, welche Medikamente zu hohen Stückzahlen im Lager vorhanden sind. Dass das nicht unbedingt das Gelbe vom Ei ist, ist eindeutig. Um effektiv und aufwandsminimiert Preise zu kalkulieren werden seit einigen Jahren auch sog. Preis-Management-Softwares genutzt. Wir haben Ihnen in diesem Artikel alles Wichtige zum Thema zusammengefasst.

Was kann die Apotheken-Software also konkret?

Viele Apotheken nutzen bereits automatisierte Warenwirtschaftssysteme sowie elektronische Registrierkassen. Diese beiden Systeme bieten jedoch kein detailliertes Preis-Monitoring. Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, zusätzlich zum Warenwirtschaftssystem, eine Preis-Management-Software zu nutzen. Derartige Softwares sind ein wichtiges Instrument des Preismanagements für Apotheken und arbeiten in der Regel über Schnittstellen mit den jeweils verwendeten elektronischen Systemen der Warenwirtschaft. Den richtigen Verkaufspreis zu finden, um Umsatz und Rohertrag zu steigern gestaltet sich nicht immer einfach. Die Preis-Management-Software hilft Apothekern dabei, individuelle Verkaufspreise für das sämtliche Sortiment oder einzelne Subsortimente zu kalkulieren. Berücksichtigt werden dabei das Kaufverhalten der Kunden, die im Lager vorrätigen Medikamente sowie die aktuelle Wettbewerbssituation. So wird anhand eines marktorientierten Preisvergleichs eine automatisierte Preiskalkulation angestellt. 

Anbieter von Preis-Management-Softwares

  • ApoSanitas
  • Baufeldt & Partner
  • Rowa
  • ADGCOACH PRO-FIT

Vorteile eines automatisierten Preismanagements auf einen Blick

  1. Preisfindung durch Standort/ Gebietsanalyse sowie Wettbewerbersituation
  2. Zeit- und Aufwandsersparnis für den Apotheker
  3. Schutz vor Fehlkalkulationen
  4. Prognose des potentiellen Ertrags nach Preisänderung

Kann effektives Preis-Management auch dann den Ertrag steigern, wenn der Rx-Anteil am Umsatz über 75% beträgt?

Auch wenn bei einem derartig hohen Rx-Anteil am Umsatz nahezu kein Spielraum für kreative Preiskalkulationen bleibt, so heißt das nicht zwangsläufig, dass keine Ertragssteigerung möglich ist. Das berichtet auch eine Apothekerin aus Bielefeld, die mit einer Preis-Management-Software durchaus Umsatzsteigerungen verzeichnete.

Wie durch gute Preisbildung verschiedene Unternehmensziele erreicht werden können

Eine effiziente Preisbildung, die sowohl die Interessen des Apothekers, als auch die des Patienten in sich vereint, ist wünschenswert. Zum einen kann der Apotheker durch die Anpassung der Preise bestimmter Warengruppen eine Umsatz- und Ertragssteigerung erreichen, zum anderen locken Rabatte und Angebotspreise gewisser anderer Sortimente mehr Kunden an.  So profitieren auch die Kunden. Entscheidet sich ein Apotheker gegen die Nutzung einer Preis-Management-Software, so kann er in jedem Falle auch immer einen Steuerberater zu Rate ziehen. Dieser kann ihn bei der Findung und Umsetzung der persönlichen Preisstrategie unterstützen. Je nach Unternehmensziel des Apothekers sollte überlegt werden, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Denn eine radikale Preispolitik zugunsten des Apothekers, die mit einer maßlosen Erhöhung der Preise einhergeht, bietet in den wenigsten Fällen auf lange Sicht einen Mehrwert.

Musterbeispiel

Unternehmensziel: Umsatz- und Ertragssteigerung sowie Kundenbindung fördern

Maßnahmen: Optimierung der Preise: Non-Rx Arzneimittel, die häufig gekauft werden; gleichzeitig Bereitstellung von Rabatten und besonderen Angebote für bspw. Kosmetika/ nicht-medizinische Produkte oder Einrichtung eines Mengenrabatts beim Kauf von x Packungen

5 Faktoren erfolgreichen Preismanagements

  1. Die Preisstrategie ist eng verknüpft mit der Unternehmensstrategie der Apotheke
  2. Verständnis für die eigene Wettbewerbsposition und die Konkurrenzsituation
  3. Die lokale Zahlungsbereitschaft der Kunden wird bei der Preisbildung mitberücksichtigt
  4. Wir kommunizieren die Preisänderungen gut nach außen
  5. Wir bieten Rabatte und verfolgen klare Rabattrichtlinien

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Wir beraten Sie gern!

Controlling für Apotheker

Folgende Leistungen bieten wir Ihnen dazu an: